Leidenschaft

Das Tor ist offen, das Herz noch mehr
Porta patet, cor magis

Alles was mir begegnete, widerfuhr und was ich als Maler in Bildern wiedergab, empfinde ich als Schritte auf ein geheimes Portal zu das sich nun langsam öffnet. Inspirationen und gemalte Metaphern, gleich welchen Themas erweisen sich nun als Ahnungen, als leidenschaftliche Wegweiser durch dieses imaginäre Tor.  

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Seidenstrasse

Was ist es, das die so unterschiedlichen Topographien, Klimazonen und Kulturen unserer Welt verbindet? Es ist der Mensch, der, so verschieden er auch sein mag, sich doch so verwandt ist in seinen vielfältigen Kulturen, die doch immer aus den Tiefen der Seele zu uns sprechen, zeigt. Dem ist der Zyklus der „SEIDENSTRASSE“ gewidmet, der das Jahr 2022 prägen wird.

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Elixier

In der Kunst betrachten wir jene Werke als besonders, die am konsequentesten den Geist ihrer Zeit wiedergeben. Wir erleben sie staunend an Kirchendecken, in den großen Sammlungen, in der Malerei der Renaissance – oder im Oeuvre von Otto Dix.

Oft entstanden sie aus einer Zeit ununterbrochener Grässlichkeiten, Kriege und Epidemien. Dennoch entstand mit ihnen das Beste was Menschenhände imstande waren zu schaffen. Mehr und mehr erleben wir Tag für Tag auch in unserer Zeit neue Symptome des Zerfalls in der Gesellschaft und in der inneren Auszehrung  des Individuums.

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"Staunendes Entzücken", ab 11.7.2021, Atelier alte Schule Schloss Zeil

„Gebt mir ein Geheimnis, aus dem tiefsten Schrein...“
Goethe
Wer die Zeit genutzt hat zu sehen, hinter die Dinge zu schauen, der ist vielleicht auch in der Lage zu staunen über das, was die Natur ständig an neuen Phänomenen hervorbringt. Doch steht unserem „staunenden Entzücken“ oft lähmende Angst entgegen.

Der Künstler Scharpf staunt und begeistert sich nach wie vor. Eine schöne überraschende Erfahrung ist es, dass seine Werke zur Ausstellung des Bodenseekreises vom 28.7.2021 – 7.11.2021 – „DAS ZWEITE GESICHT“ – zusammen mit Bildern von Otto Dix den malerischen Part repräsentieren. Viele vergleichen ihn mit Otto Dix in Bezug auf malerisches Können wie auf inhaltliche Themen und Qualitäten. Seine jüngsten und höchst erstaunlichen Arbeiten handeln von Mutter Natur und ihrer liebevollen Umarmung all dessen was sie an Wundern hervorbringt – sei es noch so fremd und andersartig. Dieses wunderliche Motiv brachte einer seiner hochbegabten Schüler dem staunenden Altmeister ins Atelier. Wir zeigen sie ab 11.7. in unseren Ausstellungräumen. Mit von der Partie sind frühe, originelle Selbstportraits der siebziger Jahre, mit denen der Maler die kulturellen Wandlungen des Menschseins bis ins Heute hinein dokumentiert. Während dessen beginnt sein Bruder, der Archäologe Dr. Hermann Scharpf seine bestaunenswerten Arbeiten an einem großen Auftragswerk für das Jüdische Museum Köln über den ersten historischen Nachweis der Juden in Mitteleuropa. Informationen darüber können Sie von ihm selbst beziehen.

Zu unserer öffentlichen Präsentation „Das staunende Entzücken“ bitten wir die Besucher und Interessierten um terminliche Absprache. Einführungen erfolgen individuell, dadurch gewährleisten wir mehr persönlichen Kontakt und tiefes, ungestörtes „Bestaunen“.


Ein zukunftsweisendes Resümee aus der Domschatzkammer von Bamberg

Begegnung mit paradoxen Lebensfarben, Finissage der Ausstellung die über 3600 Besucher in ihren Bann zog.


Blind Date mit den Farben des Lebens

15.5. - 6.9.2020
Dom und Diözesanmuseum Bamberg

Bis 6.September ist die Ausstellung „Blind Date mit den Farben des Lebens“ im Dom und Diözesanmuseum Bamberg zu sehen. Man könnte sich keinen besseren Termin und kein treffenderes Motto vorstellen in dieser dramatischen Zeit in der die Spaltung der Menschen zur Normalität wird.
Der Museumsleiter Dr.Kempkens spricht von des Malers Arbeiten als „Solitäre" der Kunst. Warum? Vermutlich weil sie dem gesunden "Geist der kulturellen Werkstätten“ entspringen, aus denen der Maler selbst hervorging und dadurch unabhängig von Zeitgeist und Kunstmarkt wurde. M.Scharpf folgt mit dieser Ausstellung einem Satz aus Leonardos Traktaten: „Der Künstler steht an der Schwelle einer dunklen Höhle, Schrecken und Angst überfallen ihn - er schärft den Blick und verlangt mit der Neugier und Gewissheit eines Kindes das Wunderbare zu sehen, das vielleicht im Dunkel verborgen auf ihn wartet. Gibt es etwas treffenderes als diese Grundhaltung eines Meisters der alle Zeit überdauerte? 
Was ist dieses Wunderbare? Gemeint ist sicher die Wahrheit, das Gute und das Schöne - Emotion, Verstand und Herz, das zwischen Richtig und Falsch entscheidet. Für den Künstler Scharpf sind dies die Farben des Lebens denen wir täglich in einem Blind Date begegnen und an denen wir oft achtlos vorüber gehen. 
Vielleicht kann dieses Thema ein wenig Trost und Hoffnung vermitteln.
 


EROS - ein Plädoyer für die Wunder des Lebens, Juli 2019

FPT Robotik/Schattbuch Restaurant, Amtzell

In der Urkraft des EROS spiegelt sich der Mensch, nicht nur in seiner gegenseitigen Anziehung sondern weit darüber hinaus in der Beziehung zum Kosmos. Im Großen wie im Kleinen, in der Welt der Steine wie in Tieren und Pflanzen – im gesamten Spannungsfeld unserer Existenz. 
Der mythische EROS trägt zwei Pfeile im Köcher, die unser Verhältnis zu diesem Kosmos ausdrücken. Die goldene Spitze des einen befeuert die Leidenschaft und verweist auf die Liebe und das Leben selbst. Die Bleierne des Zweiten zeigt auf eine Welt ohne Sinnenfreude aus der EROS seine Psyche – und damit unsere Seele retten will. Für uns Menschen ein schönes Sinnbild, das bejahende Prinzip des EROS auch auf unser Leben in einer zunehmend seelenlosen Welt zu übertragen.


BLIND DATE mit LICHTEM BLICK - Schöpferische Kraft des Plötzlichen

Vertretung des Landes Baden-Württemberg
bei der EU in Brüssel, 7. Februar 2019

Ausstellung von Manfred Scharpf
mit Den End

Beinahe alle Fragen die uns heute brennend bewegen – in Gesellschaft und Kultur, in Politik oder Natur, münden in ein Thema – die Entfremdung von uns selbst. Wo ist sie hin, die Muße, die einmal den Spielraum für den Dialog sowohl mit unserer eigenen als auch mit der Seele unserer Mitmenschen bildete. Warum werden wir das Opfer unser Gewohnheiten, unserer Blickwinkel, warum fürchten wir das Unerwartete?


REVELATIO

Dommuseum Bamberg, 2017

In der Ausstellung „REVELATIO“ treten die Schätze des Mittelalters in einen einmaligen Dialog mit den Arbeiten eines zeitgenössischen Malers und damit auch mit unserer Ära der Moderne. Heinrichskrone und Kaisermäntel stehen der gemalten zerfallenden Reichskrone gegenüber – das Bild der modernen Magdalena begegnet der frühgotischen Eva vom Adamsportal. Im Kreuzgang – der Metapher für unseren eigenen Weg, leitet uns ein goldener Himmel zum Motiv der Beatrice, zu Empathie und Mitgefühl.

HIMMLISCH – Aspekte faustscher Sehnsucht

Galerie Bodenseekreis Meersburg, 2012

Wir wissen, Bilder können Angst und Finsternis bannen, Künstler finden inneren Frieden, indem sie die dunklen Seiten ihrer Wirklichkeit in ein Kunstwerk fixieren. Wie spaltbares Material bringen sie diese aus dem Reaktorkern ihrer Seele in ein Abklingbecken, dort kann man sie betrachten.

CONJUNCTIO EUROPAE

Parlament der Europäischen Union, Brüssel, 2007

Der Künstler versucht mit seinen ihm zur Verfügung stehenden künstlerischen Mitteln die Terra Incognita Europas zu überwinden, indem er die Aufmerksamkeit auf den kulturellen Reichtum Europas, auf die Begabungen der Europäer, auf die Schönheit der Kunst, aber auch auf die schmerzhafte Vergangenheit lenkt.

PHÖNIX

Flughafen Tempelhof, Berlin, 2006
Memmingerberg, Oktober 2005
Flughafen Friedrichshafen, 2005
NLHS Vyskov, 2004

Manfred Scharpf versteht seine Kunst als Brücke zwischen den Menschen, aber auch zwischen den Gesellschaften. Die Auseinandersetzung mit dem Krieg bedeutet für ihn Erkenntnisbildung, seine Arbeiten zu PHÖNIX sind Dokumente dieses Prozesses.

HEROES AND CHAMPIONS

Sea, Air, Space Museum, Intrepid, New York, 1998

Amerikanische Olympiasieger und Kriegshelden vermitteln mit dem Maler M. Scharpf auf dem Flugzeugträger Intrepid und im New York Athletic Club die friedliche und kriegerische Seite menschlichen Strebens, welches den Bilderzyklus inspirierte.

VERWANDLUNGEN

Sotheby’s München und Hamburg, 1983/86
Deutsche parlamentarische Gesellschaft Bonn

In den Bildern des Künstlers zeigt sich hintergründig die Forderung nach einer inneren Verwandlung des Menschen. Aus der Alchemie seiner eigenen Entwicklung entstehen Bilder mit hoher Kraft – Bilder wirken auf den Betrachter in anderer Weise als Sprache. Die „Heilräume“ sind ein Konzept das auf die magischen Wurzeln der Kunst zurückgreift. Töne, Farben und Symbole fallen auf den Menschen wie ein Licht, er nimmt ihre Gestalt an.


Ausstellungen und Projekte (gesamt)

  • 1974-1990 Galerie Steinrötter, Münster
  • 1975 Künstlerbund Baden-Württemberg, Ausstellung des Jahres
  • 1975 Galerie "Insel", Barbara McBride, Starnberg
  • 1976 Galerie Apollon, München
  • 1977 Mitgestaltung des Festes des Bundeskanzlers, Bonn
  • 1979 Ankauf des Triptychons "Das Erwachen" durch den Bundestagspräsidenten
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